Vom Grenzwächter zum Brückenbauer

Jeder, der mit Menschen aus dem Kreativbusiness arbeitet, kennt die berühmte Schreibblockade. Plötzlich geht nichts mehr. Eine Blockade scheint immer aus heiterem Himmel zuzuschlagen. Ein Alptraum für alle Kreativarbeiter, die Termine einhalten müssen.

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Grenzwächter

Kreativblockaden sind stille Grenzwächter. Sie lassen einen erst passieren, wenn symbolisch „unsere Papiere korrekt sind“ – übertragen gesprochen, wenn unsere Ziele und unsere Absichten klar sind. Unser Unterbewusstsein tritt nie ohne einen guten Grund in einen Generalstreik. Hier meldet sich also eine Abteilung des Unbewussten, die uns etwas zu sagen hat. Nun heißt es: Zuhören!

In meiner Praxis mit Hochkreativen habe ich über die letzten 20 Jahre immer wieder dieselben, für Künstler typischen großen Blockaden festgestellt. Wer sie kennt, kann durch die Untiefen der kreativen Meere sicher den Kurs halten. Zu den häufigsten gehören: Eine innere Kündigung ist erfolgt, falscher Perfektionismus, nicht loslassen können, Angst vor Erfolg, die Einflüsse dominanter Lehrer hinter sich lassen, Rückbesinnung auf verlorene Fertigkeiten.

Im Flow zu arbeiten heißt, über einem Abgrund balancieren…

„Auf dem Seil balancieren bedeutet, dass man lebt – alles andere ist Warten.“ Karl Wallenda (Hochseilartist)

Kreatives Arbeiten und das Balancieren über ein Hochseil haben viel gemeinsam: Jeder Schritt erfordert absolute Präsenz.

Wenn du mehr darüber wissen willst, hier geht es weiter:

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Der Artikel in PDF:  Vom Grenzwaechter zum Brueckenbauer

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