Märchen für die Königin
(Matrix-Media-Verlag, 2013)  zur Verlagsseite

Als Königin Marie von Hannover 1864 ihr Lustschloss Marienburg umbauen ließ, war das Ziel den Bau in ein ‚Schloss der Kunst‘ zu verwandeln. Die ehrliche Architektur der Gotik, die Kunstfertigkeiten im Handwerk des Hochmittelalters dienten nun als Richtschnur für eine ideale Vorzeigeburg. Aus dieser bewegten Zeit hat sich ein fulminantes Kunstmärchen erhalten, das der Maler Georg Bergmann für seine Mäzenin Königin Marie schrieb. ‚Das Märchen vom Marienberge‘ versetzt Schloss Marienburg ins Mittelalter und kein geringerer als der Hl. Bernward von Hildesheim bewirkt in der Geschichte ein Wunder, so dass die berühmtesten und besten Künstler der Zeit um 1400 erscheinen, um tatkräftig die ‚Burg der wahren Kunst‘ zu erbauen. Schloss Marienburg wird in diesem Märchen lebendiger Teil der Sagenwelt und reiht sich in die mittelalterlichen Burgen an der Leine ein. Im Märchen triumphiert schlussendlich die wahre Liebe gemeinsam mit der wahren Kunst und überdauert auf wundersame Weise bis in die Zeit Königin Maries, die dann das verzauberte Kunstschloss wieder zum Leben erweckt.

Springe zur Werkzeugleiste